Veröffentlicht in Allgemein, Beziehung, Weiblichkeit

Stärke der schwachen Frauen

Eine Frau zu sein ist nicht einfach, eine schwache Frau zu sein ist noch schwieriger!

Man muss ungeheure Kräfte einsetzten um nicht die äußere Stärke zu entwickeln, sondern die innere. Eine starke Frau ist nämlich nicht die, die schwere Geräte bedienen kann, die große Einkaufstaschen und Getränkekisten selbst tragen kann. „Stärke der schwachen Frauen“ weiterlesen

Veröffentlicht in Allgemein, Erziehung

Egal wie wir sind

Die letzte Zeit denke ich oft darüber nach, was meine Söhne von mir erwarten. Es ist nämlich so, man ist als Mutter für die Richtung in deren Leben verantwortlich. Man ist ja die, die sie erzogen hat und ihnen viele Dinge eingeprägt hat. Aber nun sehen sie auf einmal alles ganz anders, weil sie jetzt ihre eigene Meinung haben.

Und ich überlegte mir ein paar Möglichkeiten, wie deren Leben verlaufen könnte, wenn ich mich anders verhalten hätte.

  • Ich stelle mir vor, ich wäre eine Mutter die nicht streng und autoritär erzieht, sondern jedem Sohn die vollkommene Freiheit lässt, auch in Bezug auf Schule, Ausbildung und Job. Wenn er dann 25-30 Jahre alt ist und sich bei mir beschwert, dass er einen Beruf hat, in dem er schwer arbeiten muss, der ihm keinen Spaß macht und den er dennoch braucht um Geld für seine Familie zu verdienen. Hmm, was würde ich dann wohl sagen? „Kind, du bist ja selbst schuld, du warst es ja, der nichts lernen wollte und lieber am PC gesessen ist, du hast über dein Leben selbst bestimmen wollen, jetzt ist das Resultat da“. Das „Kind“ wäre total unglücklich und egal was ich sagen würde, er würde mich dafür hassen.
  • Ich stelle mir vor, ich wäre eine Mutter, die alle Entscheidungen im Leben des Kindes selbst trifft und über alles im Alleingang entscheidet. Nun ist der Sohn 25-30 Jahre alt, er kommt zu mir und beschwert sich, dass er einen Beruf hat, in dem er zwar sehr erfolgreich ist, gut verdient und Verantwortung trägt, aber gleichzeitig total unglücklich ist, weil er seine Familie kaum sieht, weil seine Frau nur noch das Geld will und er sich total allein fühlt. Hmm, was würde ich wohl sagen? „Kind, ich habe für dich nur das Beste gewollt und meine ganze Zeit in dich investiert, dich in jeder Hinsicht gefördert, jetzt bist du der, der du bist“. Mein Sohn wäre total unglücklich und egal was ich sagen würde, er würde mich dafür hassen.
  • Ich stelle mir vor, ich wäre eine Mutter, die über alles mit ihrem Kind diskutiert. Ich würde trotzdem „gewinnen“ und meinen Sohn überzeugen, weil ich ja älter und erfahrener bin. Nun ist der Sohn 25-30 Jahre alt, kommt zu mir und beschwert sich, dass er unglücklich ist, weil er keine eigenen Entscheidungen treffen kann. Egal was er will, er ist sich bei allem unsicher. Er weiß nicht welchen Beruf er nach dem Studium wählen soll, er ist sich nicht sicher, ob er schon jetzt eine Familie gründen soll, er ist sich nicht einmal sicher, ob die Frau an seiner Seite die Richtige ist. Hmm, was werde ich wohl sagen? „Kind, mittlerweile bist du erwachsen, du musst deine Entscheidungen selbst treffen können“. Trotz dieser Aussage, wäre mein Sohn total unglücklich und egal was ich sagen würde, er würde mich hassen.

Mein Fazit, es ist egal wie du als Mutter reagierst, ob du autoritär oder antiautoritär erziehst, ob du deinem Kind bei seinen Entscheidungen hilfst oder ihn allein entscheiden lässt, es wird dich hassen.

Denn es gibt auch im Leben der Kinder Enttäuschungen und Probleme, die sie nicht gut verkraften werden, aber das Alter erlaubt es ihnen nicht die Verantwortung dafür zu übernehmen, trotzdem braucht es einen, der diese Schuld trägt.

Was nun tun?

Einfach ignorieren und weiter lieben!

Denn dieses Verhalten ist ein ganz normales, das wir selbst mal an den Tag gelegt haben, nur damals hätten wir nicht gedacht, dass unsere Kinder das Gleiche mit uns „abziehen“ werden.

Lieben sie ihre Enkel, sie werden sich an ihren Kindern rächen!

Unbekannt

Veröffentlicht in Allgemein, Erziehung

Mutterliebe

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich folgendes schreiben soll, ohne jemandem weh zu tun. Aber im Endeffekt hatte ich einfach Angst, es aufs Papier, oder in den Fall auf den Bildschirm, zu bringen, was mir seit ein paar Wochen bewusst wird.

Mutterliebe. Das Wort klingt so ehrenvoll, so rühmenswert! In Wirklichkeit gibt es aber zwei Seiten an dieser Medaille! Die eine, wenn die Mutter zuwenig liebt – was ziemlich selten vorkommt – und die andere, wenn die Mutter zuviel liebt – was aber eigentlich ein Tabuthema ist. „Mutterliebe“ weiterlesen

Veröffentlicht in Allgemein, Einfach mal so

Der Wunschladen

Am Rande des Universums gab es ein Geschäft. Ein Aushängeschild gab es seit langer Zeit nicht mehr – es wurde von einem Hurrikan weggerissen und ein neues hat der Vermieter nicht angebracht, denn jedermann vor Ort wusste, dass das Geschäft Wünsche verkauft.

Das Shopsortiment war riesig, hier konnte man fast alles kaufen: große Yachten, Häuser und Wohnungen, Ehe, Präsidentenposten, Geld, Kinder, Traumjob, eine schöne Figur, große Autos, Macht, Erfolg und vieles mehr . Nur Leben und Tod gab es hier nicht – dafür gab es eine Zentrale, die sich in einer anderen Galaxie befand.

Jeder, der in den Laden kam (und es gab auch diejenigen, die noch nie in diesem Laden waren, sie saßen nur zu Hause auf dem Sofa und wünschten sich alles still und leise) bekam zuerst den Preis für seinen Wunsch präsentiert.

Die Preise waren verschieden. Zum Beispiel gab es einen begehrten Job zum Preis von Verzicht auf Stabilität und Berechenbarkeit, um das Leben planen und strukturieren zu können.

Macht kostete etwas mehr: man musste einige seiner Überzeugungen aufgeben, um in der Lage zu sein, für alles eine rationale Erklärung zu finden und die anderen zu verleugnen. Man musste seinen Wert kennen (und der sollte hoch genug sein), um sein „Ich“ zu präsentieren und das Unabhängig von Zustimmung oder Ablehnung anderer.

Einige der Preise schienen seltsam – eine Ehe bekam man fast umsonst, aber ein glückliches Eheleben war teuer: Man musste persönliche Verantwortung für das eigene Glück übernehmen, die Fähigkeit zeigen das Leben zu genießen, die Erkenntnis über die eigenen Wünsche und Hoffnungen besitzen, sowie die Fähigkeit zu schätzen was man hat, außerdem musste man die „Opferrolle“ ablegen und die Gefahr eingehen ein paar Freunde und Bekannten zu verlieren.

Nicht jeder, der in den Laden kam, war bereit, den Wunsch sofort zu kaufen. Einige sahen den Preis, drehten sich um und gingen. Andere standen da und dachten sehr lange nach, zählten ihr Bares und überlegten, wo sie noch mehr Geld auftreiben könnten. Jemand fing an, sich über die hohen Preise zu beschweren, fragte nach einem Rabatt oder interessierte sich für den Ausverkauf.

Aber es gab auch diejenigen, die alle ihre Ersparnisse zusammenkratzten und ihren Wunsch, unter den neidvollen Blicken der Anderen, eingewickelt in schönes raschelndes Papier bekommen haben. Andere Kunden die diese Szene beobachteten, meinten, dass der Ladenbesitzer diese Kunden wohl kennen würde und sie den Wunsch einfach so bekommen haben, ohne dafür zu bezahlen.

Es wurde dem Shop-Besitzer oft angeboten die Preise zu reduzieren, um die Anzahl der Käufer zu erhöhen. Aber er lehnte immer ab, da sonst die Qualität der Wünsche leiden würde.

Wenn der Verkäufer gefragt wurde, ob er keine Angst hat, dass der Laden pleite geht, schüttelte er nur den Kopf und antwortete, dass es immer Menschen geben wird, die bereit sein werden Risiken einzugehen um ihr Leben zu verändern. Die ihr bekanntes und berechenbares Leben aufgeben und an sich selbst glauben werden, die Macht und die Mittel haben werden, um für die Ausführung ihrer Wünsche zu zahlen.

Und so steht schon seit über hundert Jahren an seiner Ladentür geschrieben: „Wenn sich Dein Wunsch nicht erfüllt – ist er noch nicht ausreichend bezahlt“.

Autor Julia Minakova

Übersetzt von Eugenia Lang

Veröffentlicht in Allgemein, Weiblichkeit

Erwartungen der anderen

Wer von uns kennt das nicht, wir handeln so wie es die anderen von uns erwarten. Oder vielleicht auch nicht? Vielleicht wollen wir unsere Meinung im Grunde nur nicht durchsetzen- um des Friedens willen? Oder wir versuchen uns all den Dingen anzupassen, die öffentlich als „gut“ gelten, weil die anderen es so vorleben? „Erwartungen der anderen“ weiterlesen